RIP
abgesagtes

TRADUKITA POEZIO -

POESIE AUS SÜDOSTEUROPA

Mit diesem Projekt wird die lebendige und vielfältige Lyrikszene Südosteuropas auch den deutschsprachigen Leser*innen zugänglich gemacht. 

Mit den Lyrikerinnen Marianna Georgieva aus Sofia und Ervina Halili aus Prishtina, den Übersetzer*innen Andrea Grill und Alexander Sitzmann, sowie dem Verleger Reto Ziegler. Der Abend wird musikalisch begleitet von Jelena Poprzan. 

Moderation: Annemarie Türk

Die deutschen Texte liest Naemi Latzer

Termin:

24.November 2020, 19:00 Uhr

Literaturhaus Wien

abgesagt (Covid-19)

 

 

Buch Wien

Internationale Buchmesse

Literatur - und Wissensfestival

GRÜN WIE ICH DICH LIEBE, GRÜN - ANA SCHNABL

Präsentation des preisgekrönten Debütbandes mit 10 raffinierten Erzählungen.

Mit Ana Schnabl

Moderation: Annemarie Türk

Die deutschen Texte liest Naemi Latzer

Termin:

12.November 2020, 14:00 Uhr

Donau Lounge 

abgesagt (Covid-19)

SCHNEEWITTCHEN UND DIE ZWERGE AUS BANČIĆI

... UND ANDERE DENKWÜRDIGKEITEN

Ein Abend mit Ana Schnabl, Lejla Kalamujić und Rumena Bužarovska, musikalische Interventionen von Jelena Popržan. 

Moderation: Annemarie Türk

Die deutschen Texte liest Naemi Latzer

Termin:

13.November 2020, 19:00 Uhr

Kunsthalle Wien im Museumsquartier

abgesagt (Covid-19)

NENNT NICH ESTEBAN - LEJLA KALAMUJIĆ

Präsentationen des Erzählbandes der bosnischen Schriftstellerin Lejla Kalamujić. Sie zählt zu den neuen, vielbeachteten literarischen Stimmen aus Bosnien-Herzegowina.

Lejla Kalamujić im Gespräch mit Mascha Dabić.

Die deutschen Texte liest Naemi Latzer

Termin:

14.November 2020, 13:00 Uhr

Donau Lounge

abgesagt (Covid-19)

BuchWien

 

Literarischer Kurzurlaub zwischen

Innenstadt und Währing

"So leben wir in einer großen Stadt. Leben stets nur auf einem winzigen Fleck, in zwei, drei Gassen. Begnügen uns mit dem Gefühl der Fülle, die uns umbraust. (…) Aber es passiert uns, daß wir das Lebendigste versäumen, auch wenn, um es zu sehen, nicht mehr vonnöten ist als ein Spaziergang von einem Stadtviertel in das andere.“

Eine Reise durch die Geschichte Währings. Ausgehend von der Wiener Innenstadt, dem Zentrum der Kaffeehausliteratur, wandern wir dabei durch verschiedene Literaturepochen. Endstation Gegenwart.

Es interpretiert: Naemi Latzer
Musikalische Begleitung: Andi Dauböck

Termine:

26., 27. September 2020

Frauenklinik Semmelweis

Kunst.Fest.Währing

abgesagt (Covid-19)

Zum Programm

2021

angesagtes

Ö1 Radiogeschichten

"Boss" von Anna Prizkau

Gestaltung: Stefanie Zussner

Es liest: Naemi Latzer

Sendetermin:

23.März, 11:05 Uhr

OE1 - ORF

Zur Sendung

Ö1 Hörspiel Gala

Hörspiel-Publikumspreis 2020

an "How to protect your internal ecosystem"

"Im sogenannten „Cleanroom“, dem allegorischen Schauplatz dieses Hörspiels, eifern zwei namenlose Frauen, gesprochen von Naemi Latzer und Autorin Mimu Merz, dem digitalen Abbild ihrer selbst nach. Im Stakkato wiederholen sie Devisen der Selbstoptimierung. Bis zur vollkommenen Reinheit wird die Persönlichkeit gefeilt, geschliffen und geputzt - bis sie in den „Eierkarton des Lebens“ passt. Kann dieses gelingen? Die sehen zwar auch in ihrer Freizeit aus wie auf Instagram, doch die Fassade bröckelt. Wie das innere Ökosystem schützen, wenn Abgrenzung zwischen Innen und Außen, Körper und Technik, Privatem und Beruflichem aufgehoben ist? - Nicht ohne weiteres, denn wer nicht mitmacht, hört auf zu existieren." (oe1.orf.at)

„How to protect your internal ecosystem“ wurde im Oktober 2019 als Theaterperformance im Werk X-Petersplatz in Wien aufgeführt. Im Juli folgte die Erstausstrahlung des für das „Ö1 Kunstradio“ produzierten Hörspiels.

 

Text und Regie: Miriam Schmidtke und Mimu Merz
Stimmen: Naemi Latzer und Mimu Merz
Aufnahme: Martin Leitner
Schnitt und Bearbeitung: Oliver Brunbauer und Mimu Merz

Sendetermin: 

27.Februar, 14:00-15:00 Uhr

OE1 - ORF

Das weiße Dorf

von Teresa Dopler

Regie: Valerie Voigt

Bühne, Kostüme: Thomas Garvie
Choreografie: Karin Pauer
Musik: Scott Gordon

Uraufführung im

Theater Drachengasse

Premiere:

18. Jänner

vorerst nur für die Presse

sowie als Video-on-demand

Wiederaufnahme Januar 2022 

               © Andreas Friess

Presse /

Auszüge

Andrea Heinz für nachtkritik.de, 30.01.2021:

"Die beiden tragen Freizeitlook und seltsame Orient-Schlapfen, und die entspannte Kleidung (Kostüme: Thomas Garvie) beißt sich maximal mit der Anspannung der Körper, die darin stecken. Unter Zuhilfenahme hochgradig gekünstelter Gesten, grandios falscher, völlig übersteuerter Mimik und – vor allem im Fall von Naemi Latzer – einem tatsächlich wahnsinnig schönen, fast schon sympathisch gefakten Lachen erzählen die beiden einander davon, wie gut es ihnen nicht geht. Wie toll ihr Leben nicht ist, wie großartig der Dauerstress im Job und dass man auch im Urlaub ständig behelligt wird, das ist so wunderbar!, genauso wie ihre jeweiligen neuen Beziehungen. Alle sehen gut aus, führen tolle Gespräche und haben noch besseren Sex. Sie haben alles im Griff, stehen über den Dingen, mit Vernunft kann man alles lösen und hat außerdem noch den Vorteil, am Ende nicht blöd dazustehen. Und überhaupt, was kann schon wichtiger sein als der Beruf, die Karriere?! Eben.

In Teresa Doplers wirklich feinem, mit dem Autor*innenpreis beim Heidelberger Stückemarkt 2019 ausgezeichneten Text und in Valerie Voigts gelungener Inszenierung wird natürlich schnell klar, dass doch nicht alles im Lot ist auf diesem Boot, sondern im Gegenteil unter dem manierierten Small-Talk tiefe Verletzungen liegen. Ihre beruflichen Pläne und die damit verbundenen Mobilitätszwänge hatten die beiden auseinander gebracht. Ivan ging nach Amerika, kam wieder zurück, und dann war man zwar zwischendurch in derselben Stadt, wusste auch davon, aber rief einander nicht an. So langsam kommen, sozusagen in den Pausen ihrer mit vollem Körpereinsatz gelieferten Selbstdarstellungsshow, echte Gefühle heraus, die Gesichter, die Stimmen werden plötzlich ganz nackt. Es sind die berührendsten, mit die besten Momente an diesem Online-Abend, wenn die beiden plötzlich ernst und verletzlich, wenn sie quasi "sie selbst" werden. Es ist da immer noch eine starke Anziehung zwischen ihnen, vielleicht sogar etwas wie Liebe. Kurz werden sie überlegen, ob sie nicht doch... – aber nein, irgendwann werden sie es vergessen haben, es wird besser sein, es ist nicht so wichtig."

Weiterleitung zum Artikel

Margarete Affenzeller für DerStandard, 20.01.2021:

 

"Valerie Voigts Uraufführungsinszenierung im Theater Drachengasse bringt dieses Uneigentliche der Protagonisten hervorragend zur Geltung. Ruth (Naemi Latzer) und Ivan (Johannes Benecke) stehen an der imaginierten Reling und zeigen die schönsten Manierismen von Menschen unter Dauerselbstkontrolle: eine zelebriert offenherzige Mimik, gut eintrainierte Gelassenheit, selbstoptimierte Posen und eine erstklassige Aussprache voller unaufdringlicher Selbstsicherheit.

Es ist wie ein ewiger Smalltalk der Liebe, in dem höflich abgewogen wird, bis alles im ewigen Lot ist. Man pflichtet einander bei, und am Ende jeder Einigung wird gelacht. Und obwohl die beiden voneinander immer noch angezogen sind, wird es am Ende gut gewesen sein, sich damals getrennt zu haben. Einfach deshalb, weil falsche Entscheidungen nicht ins Lebenskonzept passen. Die Schauspieler meistern das glänzend, ihre Bewegungen und Gesichter sind spannendes Falschspielerterrain."

Weiterleitung zum Artikel

Michaela Mottinger für Mottingers Meinung, 29.01.2021:

 

"Teresa Dopler gewann für ihr Stück den Autor*innenpreis des Heidelberger Stückemarkts 2019, Valerie Voigt hat’s nun inszeniert. Und Naemi Latzer und Johannes Benecke sind fabelhaft als Ruth und Ivan, die beiden lupenreine Bobos, die sich dies Echtheitszertifikat mittels heftigem Polieren ihrer glatten Oberfläche erarbeiten.

Mit Allerwelts-Small-Talk kaschieren sie den gemeinsamen Imperfekt, lächeln nicht vergessen, positiv äußern, durch Nachfragen Interesse zeigen, Reaktionen interpretieren, das geht so weit, bis einen das Zuschauen schmerzt, und man sich fragt, wann diese Überfreundlichkeit in die Katastrophe kippen wird. Valerie Voigt bringt mit ihrer sich ganz auf die Schauspielerkraft und deren Sinn für Rhythmus verlassenden Arbeit das Impropre von Doplers Figuren auf den Punkt. Latzer und Benecke interpretieren dies mit Mimik und Gestik, sie machen ihre Körper zum Lügendetektor, der Ruths und Ivans Schönrederei in ihrer Falschheit entlarvt.

Ihre erwähnt glatte Oberfläche wird in der des knöcheltiefen schwarzen Wassers gespiegelt, fast fühlt man das feuchte Urwaldklima aufsteigen, und mitten drin Hugo Le Brigand und Julia Müllner als Gegensatz-Paar, sich – in einer Choreografie von Karin Pauer – umtänzelnd, sich umschlingend, Ruth und Ivan und eine Liebe, wie sie hätte sein können."

Weiterleitung zum Artikel 

sowie

Salzburger Nachrichten

Wiener Zeitung

© Naemi Latzer, 2020

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